Radlagergehäuse

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Radlagergehäuse

Funktion

Das Radlagergehäuse dient der Aufnahme des Radlagers und damit der Befestigung des Rades sowie der Befestigung der Bremse (Bremsträger). An der Vorderachse ist es als ein separates Bauteil ausgeführt, das mit den oberen und unteren Achslenkern sowie der Spurstange verbunden ist, um die Vorderachse lenkbar zu machen. An der Hinterachse ist das Radlagergehäuse in den Schräglenker integriert.

Radlagergehäuse mit Anbauteilen


Einbauort

Einbauort Vorderachse
Einbauort Hinterachse (Trommelbremse)


Ausbau

Hinweise:

  • Selbstsichernde Muttern und Dehnschrauben immer ersetzen.
  • Wegen Verletzungsgefahr sollte die Schraube zur Befestigung der Radnabe (Radlagerschraube) nur bei auf den Rädern stehendem Fahrzeug gelöst bzw. angezogen werden.
  • An Rädern mit Gelenkwelle wird als Radlagerschraube immer eine Dehnschraube genutzt, die in das äußere Gelenk der Gelenkwelle geschraubt wird. Ist diese ausgebaut, darf das Fahrzeug nicht gerollt werden, weil dabei das Radlager beschädigt wird.


Werkzeug:

  • Schraubenschlüssel/Einsatz für Sechskantschrauben/-muttern M16
  • Drehmomentschlüssel für o.a. Einsatz bis 150 Nm für Radlagerschraube und 280 Nm für Bremsträger


Arbeitsschritte:

  1. Rad abbauen.
  2. Bremsscheibe, ggf. vorhandenes Abdeckblech sowie Bremsträger abbauen; siehe dazu die Artikel Vorderradbremse.
  3. Radlagerschraube herausdrehen.
    Radlagerschraube mit Scheibe
  4. Oberes und unteres Achsgelenk sowie Spurstange vom Radlagergehäuse lösen.
  5. Radlagergehäuse von Antriebswelle abziehen. Diese dabei abstützen.


Wiederherstellung:

  • O.a Arbeitsschritte in umgekehrter Reihenfolge.
  • Auf die korrekten Anzugsmomente achten.


Teilenummern

Aufgrund der Vielzahl unterschiedlicher Radlagergehäuse (baujahr-, motor- und ausstattungsabhängig) werden an dieser Stelle keine Teilenummern aufgeführt.


Betrieb und Probleme

Das Radlagergehäuse ist ein massives Eisenteil, das maximal etwas Rost ansetzt. (Typische) Probleme gibt es nicht.