Drehungleichförmigkeit: Unterschied zwischen den Versionen
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''Die Form der Drehunförmigkeit wird bestimmt durch die Geometrie und Massen der Motorbauteile, dem Druckverlauf im Zylinder sowie dem Arbeitsverfahren (Zweitakt- bzw. Viertaktverfahren) sowie dem Betriebspunkt (Last / Drehzahl) des Motors. Der Nebenantrieb der Nockenwelle und der Sekundärantrieb von | ''Die Form der Drehunförmigkeit wird bestimmt durch die Geometrie und Massen der Motorbauteile, dem Druckverlauf im Zylinder sowie dem Arbeitsverfahren (Zweitakt- bzw. Viertaktverfahren) sowie dem Betriebspunkt (Last / Drehzahl) des Motors. Der Nebenantrieb der Nockenwelle und der Sekundärantrieb von [[Nebenaggregat]]en können ebenfalls einen Einfluss haben.''([[#Quellenangabe|Quellenangabe]]) | ||
Die Zylinder des T4-Dieselmotors, der ein Viertaktmotor ist, zünden jeweils im Abstand von 180 Grad [[Kurbelwelle]]nwinkel. Das bedeutet, dass Kolben, Pleuel und [[Kurbelwelle]] und damit auch der [[Zahnriemen]] jede halbe Umdrehung beschleunigt werden, um durch Reibung und Verdichtung bis zur Zündung des nächsten Zylinders wieder an Geschwindigkeit bzw. Drehzahl zu verlieren. Für den [[Zahnriemen]] bedeutet dies einen ständigen Wechsel zwischen Dehnung und Entspannung, der Schwingungen des Riemens zwischen 2 Umlenkpunkten verursacht.<br/>Auch Zündaussetzer, Reibschwingungen der [[Kupplung]] sowie das Zuschalten größerer Verbraucher (z.B. [[Klimaanlage]]) haben Einfluss auf die Drehungleichförmigkeit der [[Kurbelwelle]]. | Die Zylinder des T4-Dieselmotors, der ein Viertaktmotor ist, zünden jeweils im Abstand von 180 Grad [[Kurbelwelle]]nwinkel. Das bedeutet, dass Kolben, Pleuel und [[Kurbelwelle]] und damit auch der [[Zahnriemen]] jede halbe Umdrehung beschleunigt werden, um durch Reibung und Verdichtung bis zur Zündung des nächsten Zylinders wieder an Geschwindigkeit bzw. Drehzahl zu verlieren. Für den [[Zahnriemen]] bedeutet dies einen ständigen Wechsel zwischen Dehnung und Entspannung, der Schwingungen des Riemens zwischen 2 Umlenkpunkten verursacht.<br/>Auch Zündaussetzer, Reibschwingungen der [[Kupplung]] sowie das Zuschalten größerer Verbraucher (z.B. [[Klimaanlage]]) haben Einfluss auf die Drehungleichförmigkeit der [[Kurbelwelle]]. | ||
Aktuelle Version vom 1. August 2010, 09:26 Uhr
Da Hubkolbenmotoren nicht wie z.B. Turbinen kontinuierlich laufen, sondern einen in verschiedene Takte aufgeteilten Kreisprozess durchlaufen, kommt es an der Kurbelwelle zu einer Drehzahl- und Momentenpulsation, die um einen stationären Mittelwert schwankt.(Quellenangabe)
Die Form der Drehunförmigkeit wird bestimmt durch die Geometrie und Massen der Motorbauteile, dem Druckverlauf im Zylinder sowie dem Arbeitsverfahren (Zweitakt- bzw. Viertaktverfahren) sowie dem Betriebspunkt (Last / Drehzahl) des Motors. Der Nebenantrieb der Nockenwelle und der Sekundärantrieb von Nebenaggregaten können ebenfalls einen Einfluss haben.(Quellenangabe)
Die Zylinder des T4-Dieselmotors, der ein Viertaktmotor ist, zünden jeweils im Abstand von 180 Grad Kurbelwellenwinkel. Das bedeutet, dass Kolben, Pleuel und Kurbelwelle und damit auch der Zahnriemen jede halbe Umdrehung beschleunigt werden, um durch Reibung und Verdichtung bis zur Zündung des nächsten Zylinders wieder an Geschwindigkeit bzw. Drehzahl zu verlieren. Für den Zahnriemen bedeutet dies einen ständigen Wechsel zwischen Dehnung und Entspannung, der Schwingungen des Riemens zwischen 2 Umlenkpunkten verursacht.
Auch Zündaussetzer, Reibschwingungen der Kupplung sowie das Zuschalten größerer Verbraucher (z.B. Klimaanlage) haben Einfluss auf die Drehungleichförmigkeit der Kurbelwelle.
Quellenangabe
Artikel Hubkolbenmotor. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 31. Januar 2007, 11:21 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Hubkolbenmotor&oldid=27168024
